Es ist ein wasserlösliches Vitamin und ein starkes Antioxidans. Es unterstützt das Immunsystem und ist für die Synthese von Kollagen (dem Baumaterial von Gelenken, Knochen und Gefäßen) notwendig. Im Gegensatz zum Menschen produzieren Hunde und Katzen es selbst in großen Mengen aus Glukose in der Leber. Daher ist es kein essentielles Vitamin in ihrer Ernährung [1].
Was es enthält: Innereien (Leber, Nieren, Nebennieren). Bei Bedarf (Gelenkprobleme, Wachstum von Riesenrassen, Rekonvaleszenz, starker Stress) wird eine sichere, natürliche Ergänzung in Form von Hagebuttenmehl eingesetzt.
Mangel: Tritt bei gesunden Tieren nicht auf. Es kann bei schweren Lebererkrankungen oder bei Sport-/Arbeitshunden (Schlittenfahren, Agility) und bei schweren Infektionen auftreten, wenn der Körper mehr Antioxidantien verbraucht, als die Leber produzieren kann [2].
Überschuss: Eine übermäßige Ergänzung mit synthetischem Vitamin C kann das Risiko einer schmerzhaften Calciumoxalat-Urolithiasis in der Blase erhöhen, insbesondere bei prädisponierten Tieren (Ascorbinsäure wird unter anderem zu Oxalaten verstoffwechselt) und heftigen osmotischen Durchfall verursachen [3].
Quellen
- Nationaler Forschungsrat (2006). Nährstoffbedarf von Hunden und Katzen – Vitamin C ist in der Ernährung von Hunden und Katzen nicht notwendig (endogene Synthese). National Academies Press. https://nap.nationalacademies.org/catalog/10668/nutrient-requirements-of-dogs-and-cats
- Hand MS, Thatcher CD, Remillard RL, Roudebush P, Novotny BJ (2010). Small Animal Clinical Nutrition, 5th Edition. https://www.markmorrisinstitute.org/sacn5.html
- Lulich JP, Osborne CA. Kalziumoxalat-Urolithiasis – Eine erhöhte Zufuhr von Oxalaten (einschließlich Vitamin C) über die Nahrung erhöht das Risiko einer Kalziumoxalat-Urolithiasis bei Hunden. Ärztebrief. https://www.cliniciansbrief.com/article/calcium-oxalate-urolithiasis