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Jod - I in der Ernährung von Hunden und Katzen

Ein kurzer Leitfaden zur Bedeutung von Jod - I in der Ernährung von Hunden und Katzen.

Es ist ein wesentlicher Baustein der Schilddrüsenhormone (Thyroxin und Triiodthyronin), die die Hypophyse und die Gonaden beeinflussen. Diese Hormone regulieren den Stoffwechsel, beeinflussen die Körpertemperatur, die Funktion des Herzens sowie des Nerven- und Muskelsystems und bestimmen auch das richtige Wachstum und die Entwicklung von Welpen und Kätzchen [1]. Sie ermöglichen die Gewebedifferenzierung. Der Mechanismus der Jodaufnahme aus dem Blutplasma durch die Schilddrüse wird unter anderem reguliert durch: Schilddrüsen-stimulierendes Hormon [2].

Was es enthält: Meeresalgen (Seetang), Meeresfische (Kabeljau, Seelachs, Seelachs) und Eier [1]. Es ist zu beachten, dass bei Rohkost besonders auf den richtigen Jodgehalt geachtet werden muss. Seine Menge in Kelpie-Algen schwankt extrem, so dass es bei unvorsichtiger Ergänzung leicht zu einem Überschuss und (bei Fehlen einer Nahrungsquelle) zu einem Mangel an [5] kommen kann.

Mangel: Bei Tieren, die mit Fertigfutter gefüttert werden (Zusatz von Kaliumjodid, Kalziumjodat oder Kaliumjodat), tritt er praktisch nicht auf. Es ist jedoch leicht, es in einer schlecht ausgewogenen häuslichen Ernährung aufzunehmen, die keine jodreichen Lebensmittel enthält, da Fleisch und Knochen extrem wenig Jod enthalten. Die Folge sind Hypothyreose (das Tier wird apathisch, sucht warme Orte, nimmt schnell zu), dermatologische Probleme (trockenes, sprödes und stumpfes Fell) und Kropf endemisch (Schilddrüsenhyperplasie im Nacken sichtbar) [1] [3].

Überschuss: Der Körper von Hunden und Katzen hat eine relativ geringe Toleranz gegenüber überschüssigem Jod. Die Ursache liegt meist in der unkontrollierten Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln durch die Pflegekraft. Eine langfristige Supplementierung im Übermaß kann paradoxerweise die Funktion der Schilddrüse blockieren und beim Hund Symptome hervorrufen, die mit einem [4]-Mangel identisch sind.

Quellen

  1. National Research Council (2006). Nutrient Requirements of Dogs and Cats. National Academies Press. https://nap.nationalacademies.org/catalog/10668/nutrient-requirements-of-dogs-and-cats
  2. Wedekind, K. J., Yu, S., Kats, L., Paetau-Robinson, I., & Cowell, C. S. (2010). Micronutrients: Minerals and vitamins. W M. S. Hand, C. D. Thatcher, R. L. Remillard, P. Roudebush, & B. J. Novotny (Eds.), Small Animal Clinical Nutrition (5th ed., Chapter 6). Mark Morris Institute. https://www.markmorrisinstitute.org/sacn5_download.html
  3. Merck Veterinary Manual. Goiter in Animals. https://www.merckvetmanual.com/endocrine-system/the-thyroid-gland/goiter-in-animals
  4. Edinboro CH, Scott-Moncrieff JC, Glickman LT (2010). Feline Hyperthyroidism: Potential Relationship with Iodine Supplement Requirements of Commercial Cat Foods. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11149000/
  5. Assessment of mineral adequacy in preprepared raw dog foods labeled as complete (2025). Scientific Reports. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12690097/