Im Körper arbeitet es eng mit Kalzium und Phosphor zusammen (ca. 60 % des Magnesiums kommen als Baubestandteil in Knochen und Zähnen vor). Es spielt eine wichtige Rolle bei der neuromuskulären Aktivität. Während Kalzium für die Muskelkontraktion verantwortlich ist, bestimmt Magnesium deren richtige Entspannung. Darüber hinaus ist es ein Aktivator für über 300 Enzyme, unterstützt die ordnungsgemäße Nervenleitung und spielt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel auf zellulärer Ebene (ATP-Produktion) [1]. Magnesiumaufnahme kann durch einen zu hohen Gehalt an Kalzium, Phosphor, Kalium, Eiweiß und Fett in der Nahrung eingeschränkt werden. Einige Medikamente (Diuretika) können dazu führen, dass Magnesium in den Nieren ausgeschieden wird [2].
Was es enthält: Muskelfleisch, Herzen, Innereien [1].
Mangel: Er resultiert direkt aus zu wenig davon in der Fleischernährung und kommt selten vor. Meistens handelt es sich um eine Nebenwirkung von chronischem Durchfall oder einer Nierenerkrankung. Zu den Symptomen gehören: Tetanie, Krämpfe, Wachstumsverzögerung, Anorexie, Verkalkung der Nieren und der Leber, verminderter Blutdruck und Temperatur [2].
Überschuss: Bei Tieren mit ordnungsgemäß funktionierenden Nieren kommt es nicht zu einem Überschuss aus der Nahrung, da der Körper die Ausscheidung im Urin perfekt bewältigt [1].
Quellen
- National Research Council (2006). Nutrient Requirements of Dogs and Cats, Chapter 7 — Minerals. National Academies Press. https://nap.nationalacademies.org/catalog/10668/nutrient-requirements-of-dogs-and-cats
- Hand MS, Thatcher CD, Remillard RL, Roudebush P, Novotny BJ (2010). Small Animal Clinical Nutrition, 5th Edition. https://www.markmorrisinstitute.org/sacn5.html