Zink ist Bestandteil von über 200 Enzymen. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung gesunder Haut und Fell, bei Wundheilungsprozessen und unterstützt das reibungslose Funktionieren des Immunsystems [1] [2].
Worin es vorkommt: Rotes Fleisch (Rind-, Schweine-, Hammel-, Pferdefleisch), Innereien und in geringerem Maße auch Eier. Bei Bedarf: Ergänzungsmittel in Form von Chelaten oder Zinksulfat.
Mangel: Mängel aufgrund einer zu geringen Zinkversorgung in der BARF/BACF-Ernährung sind selten. Typischerweise liegt das Problem in einer beeinträchtigten Aufnahme im Darm, verursacht durch überschüssiges Kalzium, Eisen oder das Vorhandensein von Phytaten [3]. Zu den Symptomen gehören stumpfes, trockenes Fell, Schuppen, übermäßiger Haarausfall, langsamere Wundheilung, wiederkehrende Hautinfektionen und verminderte Immunität [2].
Überschuss: Ein alleiniges Ergebnis einer natürlichen Ernährung ist unmöglich, da der Körper seine Aufnahme sehr effizient reguliert. Allerdings ist es für ein Tier gefährlich, einen Gegenstand zu verschlucken, der Zink enthält, beispielsweise eine Metallkappe oder eine Münze, oder eine Salbe abzulecken, die große Mengen Zink enthält [2].
Quellen
- National Research Council (2006). Nutrient Requirements of Dogs and Cats, Chapter 7 — Minerals. National Academies Press. https://nap.nationalacademies.org/catalog/10668/nutrient-requirements-of-dogs-and-cats
- Pereira AM, Maia MRG, Fonseca AJM, Cabrita ARJ (2021). Zinc in Dog Nutrition, Health and Disease: A Review. Animals 11(4):978. https://doi.org/10.3390/ani11040978
- Pereira AM, Guedes M, Matos E, Pinto E, et al. (2020). Effect of Zinc Source and Exogenous Enzymes Supplementation on Zinc Status in Dogs Fed High Phytate Diets. Animals 10(3):400. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7142709/